New York

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Film

Gestern habe ich meine Liebe zu Berlin zelebriert. Heute ist New York mit einem Film von Jennifer Fischer dran. Seit Juni 2015 lebe ich hier und mit jedem Tag fühle ich mich mehr und mehr als New Yorker. Es verhält sich ähnlich, wie mit Berlin. Man braucht Zeit, Geduld und Nerven, um sich an alles zu gewöhnen.

Welche Subway nehme ich? Wie bestelle ich meinen Bagel? Wieviel tippe ich? Cash oder Karte? Taxi oder Uber? Wie lange brauche ich von Brooklyn nach Manhattan? Lohnt es sich noch was im „Hells Kitchen“ trinken zu gehen, wenn man morgen früh raus muss und es 45 Minuten hin und zurück dauert. Die Antwort ist meistens Ja, jedoch ist Zeit kostbar. Bis 2 Uhr morgens in der Bar abrutschen und dann mit dem Bike 10 Minuten eiern ist hier nicht wirklich drin. Flexibilität und Unabhängigkeit, das habe ich an Berlin so geliebt. Hier ist das anders, weil Entfernungen viel größer sind und ich leider immer noch kein Fahrrad habe. Das steht nämlich noch in meinem Keller in Berlin.

Dafür gibt es in New York die beste Pizza, verdammt gute Margaritas und einen unbezahlbaren Vibe, der sich eben nur am Zahn der Zeit real anfühlt. Brooklyn ist King und der einzige Ort zum Wohnen. Manhattan ist nice, wenn man wieder zurück in die Hood kann. Verhält sich auch, wie Mitte zu Kreuzberg. New York, New York, ganz ehrlich – manchmal machst du mich richtig fertig und ich will am liebsten wieder zurück in mein kleines gemütliches Kreuzberg, doch dann fahre ich mal wieder über die Brooklyn Bridge, sehe die Skyline mit Sonnenuntergang oder feiere Kanye im Madison Square Garden und denke: Ey Wenke, du bist ein verdammtes Glücksschwein. Saug es einfach nur auf!

Berlin

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Film

Berlin ist nichts für Weichgespülte. Am Anfang habe ich meine Ärmel bis zum Ellenbogen hochgekrempelt und mich Stück für Stück durchgebissen. Mit der Zeit wird man entspannter und gleitet eher, als zu drängeln. Trotzdem bleibt es laut und rough. Dreckig und anonym, aber bunt und voller Liebe. Du erlebst großartige Herzlichkeit und im nächsten Moment drückt dir irgendein Assi „Halt’s Maul Alte“ ins Gesicht. Berlin saugt dich ein, kaut dich kräftig durch und spuckt dich dann wieder aus. Es braucht Zeit, um nicht alles zu persönlich zu nehmen. Abhärten gehört dazu.

Nach 6 1/2 Jahren in der Hauptstadt, lebe ich nun in einer noch größeren und um einiges lauteren Stadt. New York City ist die Superlative und fühlt sich tausendmal intensiver an. Wenn ich jetzt zurückkomme, ist Berlin wie Urlaub. Alle sind super entspannt und bewegen sich deutlich langsamer als in NYC. Ich muss selber darüber lachen, denn vor einigen Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich das mal sage. Ich liebe Berlin und das vermisse diesen großartigen Fleck Verrücktheit jeden Tag. In Berlin bist du frei. Berlin liebt dich so, wie du bist. Ich brauche Berlin, um mich zu erinnern wer ich bin, wer ich war. Berlin ist Familie.

Die Komplexität der Stadt hat der talentierte Alex Soloviev mit seinem Film „Inner Layer“ perfekt eingefangen und du fühlst dich automatisch wie mittendrin.

Twelve’Len

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Musik

Alle wollen Frank Ocean aber eigentlich solltet ihr eure Aufmerksamkeit auf einen völlig anderen Typen lenken. Twelve’Len heißt der Gute und haut mich wirklich um. Der Junge aus Carol City, Miami scheißt auf ein Genre und schmeißt das Beste aus Hip-Hop, Soul, R&B, Indie und Pop zusammen. Er selbst nennt seine Musik „Rock & Soul“ und jeder seiner Songs, von seinem gerade erst veröffentlichten Album „Fri(end)s“ sind Love Songs. Zu „Baby“ und „Star Dust“ gibt es auch schon jeweils ein Video, was zeigt das das junge Talent eine rosige Zukunft vor sich hat.

Maggie Rogers – Alaska

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Musik

Maggie Rogers überraschte nicht nur Pharrell, sondern auch den Rest der Welt mit ihrem zuckersüßen Talent und eroberte jedes einzelne Herz im Sturm. Ihr Song „Alaska“ geht runter wie Butter und ist seitdem einer meiner meistgespielten Tracks des Jahres. Die NYU-Studentin wurde noch nicht gesignt und werkelt gerade an ihrer EP. In der High School hat sie allerdings schon zwei Alben fabriziert. Zu gut, die Kleine. Geht mal graben.

TWO

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Musik

Meistens baue ich Mixtapes aus der puren Leidenschaft zur Musik und um alles in ein geballtes Ganzes zuwerfen. In den vergangenen zwei Jahren war mein Baby der Grund. Alles Love-Tapes, voll schnulzig ich weiß. Aber es ist wie es ist Leute. Wenn du in love bist, machen alle Tracks halt noch viel mehr Sinn und bedeuten gleich doppelt so viel. Hier gibt’s mein neustes Tape „TWO“ frisch gebaut und definitiv zum Liebe machen und anderem Schabernack perfekt geeignet. Let’s get it on.

Liv – Wings of Love

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Musik

Oh ja, das lässt mein kleines Hippie-Herz höher schlagen. Die großartige Lykke Li formte die Superband LIV bestehend aus dem Produzenten Jeff Bhasker, Miike Snow’s Mitgliedern Andrew Wyatt und Pontus Winnberg, und Björn Yttling von Peter Bjorn and John. Der NSFW-Clip zu „Wings of Love“ stammt aus der Feder von der Neu-Mama Li und strotzt nur so vor Nacktheit. Eine wundervolle Ode an den schwedischen Sommer und ein zugleich zeitlos schöner Song.

Abhi//Dijon – EP Montana

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Musik

Das Produzenten-Duo Abhi//Dijon hatte mich mit dem Track ‚Ignore‘. Vor ein paar Tagen auf Spotify gefunden und seitdem extrem abhängig. Die Maryland-Boys produzieren melancholischen R&B, der zeitloser nicht sein könnte und servieren uns ihre frische EP ‚Montana‘. Da ich dem Bloggen für eine Zeit den Rücken gekehrt habe, ist mir leider auch die vergangene Arbeit des Sänger-Produzenten Duos entgangen. Abhi Raju und Dijon Duenas machen mich gerade happy und erinnern daran, warum ich einst angefangen habe richtig gute Musik zuteilen. Das Video zum Track ‚Often‘ gibt’s auch schon.

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