Fleisch / das Asbest unserer Zeit

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Film

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Photo: WENKEWHO

Um ehrlich zu sein, bringe ich hier viel zu selten Themen unter, die mir wirklich etwas bedeuten. Ich habe 2007 aufgehört Fleisch zu essen, bis heute. Die Dokumentation Earthlings löste damals diese Entscheidung aus und stellte mein damaliges Weltbild komplett auf den Kopf. In mir wuchs ein dermaßen großer Vulkan der Wut, dass ich zuerst große Angst hatte, diese richtig zu kanalisieren. Fakt ist: der Mensch behandelt das Tier, wie ein Sklaven. Er nimmt ihm die Freiheit, sperrt es ein und schlachtet es ohne zu zögern ab. Ein verdammtes Blutmahl ist das. Der Gedanke, dass Fleisch essen für die meisten Menschen tatsächlich nur einen lächerlichen Gaumenfick bedeutet, macht mich krank. Mord für Genuss? Ich kotze.

Philip Wollen (Philantroph und ehemaliger Vizepräsident der Citibank) hält hier ein einprägsames Plädoyer, warum es nicht mit dem Gewissen vereinbar ist, Fleisch bzw. tierische Lebensmittel zu konsumieren. Ethik, Massentierhaltung, Klima, Abholzung, Überfischung… die Gründe sind bekannt. Leider setzten nur die wenigsten, ihr Wissen in die Tat um und hören mit diesem falschen Scheiß tatsächlich auf. Es wird nie eine moralisch richtige, menschliche oder tierfreundliche Begründung für Mord geben, das wär grotesk.

Und dann immer diese lächerlichen Alibi-Begründungen: es war ja schon immer so blabla der Mensch ist ein Fleischesser. Nein Leute, selbst Homeboy Pythagoras wusste es schon: „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“ Irgendwann müsst ihr das nicht mehr einfach verstehen, ihr werdet es dann sehen.

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