Hurricane – 3 Tage Yalla

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Leben

Photo:  WENKEWHO

Jaja, ich bin hier glaub wieder die Letzte mit meiner Hurricane-Review. Aber der Shit muss ja auch erstmal ordentlich verdaut werden. 3 Tage Yalla in Scheeßel, sag ich nur. Mit im Gepäck hatte ich meine zwei Homeboys Willi und Tobi, die vorbildlich mitgestiegen sind und sich für keinen Unsinn zu blöde waren. An der Stelle schon mal ein fettes High 5 und Über-Yalla an euch, ihr Krassen. Tag 1 begann gleich mal mit einem verdammten Glücksgriff. Die zwei L&M-Atzen David und Hakim fischten uns, aus der von saufwilligen Teenagern übersäten Masse raus und luden uns in das wunderbare L&M-Bulli-Zeltcamp ein. Nochmal danke Jungs, dass ihr uns drei Verrückten ausgewählt habt und uns lässig Bier, Grill-Stuff, Red Bull und paar Vitamine gesponsored habt. Genau deshalb haben wir überlebt. Echt jetzt. Wir hatten also ein Riesenbulli-Zelt mit Deluxe-Matratze und waren besser bedient, als Gott in Frankreich.

Nachdem wir uns aus gefühlten 3 km das Deutschland-Spiel reindrückten, stolperten wir lustig und von der Sonne geküsst, endlich aufs Hurricane-Gelände. Das Erste, was uns entgegen sprang, nannte sich The Cure und sah aus wie ein hängengebliebener Kasperkopp, den man wahrscheinlich stundenlang, aber dennoch liebevoll mit einer Schaufel schminkte. Über seine Haare sag ich jetzt gar nicht erst was. Grusel ey. Danach tranken wir nur noch Bier, eine Menge Bier. Manchmal mit bisschen Wodka-Red-Bull dazwischen. Mit unserem Gute-Laune Pegel rissen wir dann erstmal den Zeltplatz-Rave ein und katapultierten uns in die Matschbirnen aller Beteiligten. Wir drückten Spongebob und bereuten es danach (von weitem sahst du echt aus, wie Spongi, aber von nahem warst du einfach nur eine flache dreckige Enttäuschung). Aber egal, Schwamm drüber, Digga.

Tag 2 stand immer noch unter dem Yalla-Stern – wir brüllten es oft, laut und lange (unsere Zungen wollten einfach nicht mehr abschwellen). Homeboy Sonne war auch wieder am Start und bescherte uns Chill-Kindern den ganzen Tag die beste Laune. Nebenbei nahmen wir noch Talente, wie Little Dragon, Florence + the Machine, Mumford & Sons und noch mehr Bier, Havanna Club und Wodkasprit mit. Den VIP-Luden spielte ich dieses Jahr nur in Maßen, da sowieso keine Sau im Pressezelt hing. An alle Leute, die ich eigentlich treffen wollte, aber es leider irgendwie nicht funktioniert hat: Verdammt, wo zum Teufel wart ihr denn? Wahrscheinlich in der Dixieklo-Schlange, wie die meisten halt. Mit der lebenden Beatbox Beardyman feierten wir den zweiten Hurricane-Tag korrekt zu Ende und nannten es liebevoll: Mindfucking-Yalla-Shit. Ja unser Modus machte Spaß.

Bis Tag 3 uns dezent die Laune versaute. Wir waren so motiviert, wir hatten so viel vor. Die Antwoord, K.I.Z. und Fritz Kalkbrenner. Aber ne, es musste ja wieder dieser Hurricane übers Hurricane fegen. Regen, Sturm und monotone Style-Fauxpas, in Form von Gummifetzen. Wir hatten keine Lust mehr – wir hingen in unserer Bulli-Hood und ließen das dreitägige Yallacane unter dem Monster-Wolkenbruch-Himmel ausklingen. Danke Hurricane, AXE, COR!, i-ref, L&M, meine Yallaz Willi und Tobi und alle anderen, die uns nicht verletzt haben und uns anstelledessen ein breites Grinsen entgegen geschmissen haben. Ganz großes Yalla.

Das freshe Video kommt mal wieder von den We like that-Bros. Yalla Leute! Cool, dass wir uns wenigstens fünf Minuten gesehen haben. Eure Hurricane-Version ist auch nicht von schlechten Eltern.

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6 Kommentare

  1. Foda te sagt

    Oooh überkrass voll phat kotz shice yallahopsasa atze alter nee echt, aber irgendwie sieht man echt mal voll die unterhose bei dem yallahallodri da oben, phæt

  2. Pingback: Hurricane 2012 – Yalla Yalla » Kultur » THE INVADER

  3. David sagt

    Saubere Leistung!
    Ich würde sagen, nächstes Jahr den selben Spaß noch einmal!
    Ich hoffe ihr seid gut heim gekommen 🙂

  4. Pingback: WENKEWHO » Howling Wolf

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