Hurricane Festival 2011

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Leben

Nach einem Jahr Festival Abstinenz landete ich letztes Wochenende auf dem verschlammten Hurricane. Clever wie die Duftexperten von AXE sind, schickten sie die beste Chilly-Bang-Bang Truppe ever los, bestehend aus Thang Bang, Isa, Sara, Die Hauck Bros, Christoph und Thomas und natürlich mein sympathisch dauerdruffes Anhängsel Marci the Asthmakid. Ja na klar waren wir die Richtigen für den Job. Der selten aufgeweckte Zoll schnupperte den Braten sogar schon bevor wir überhaupt angekommen sind. Tja, getreu dem Motto „Ass wide open“ fanden sie natürlich nichts.

Nach kurzem Aufenthalt in der besten Pension aller Zeiten mit Kettcars in der Garage, steuerten wir mit Tunnelblick direkt aufs Gelände. Die dicke Wolkendecke ließ kein einziges Strählchen Sonne durch um uns den Kellerkind-Look verständlicherweise nicht zu verderben. Klappte gut, machte uns aber nach 34 Bier auch nix mehr aus. Enspannt und mit einem grenzdebilen Grinsen furzten wir also die VIP Lounge auf Zimmertemperatur und lachten die 4km lange Menschenschlange vor den AXE-Duschen aus. Leute, wer am ersten Tag schon duscht, hat entweder zu wenig Selbstbewusstsein eingepackt oder steht einfach nur unter einem waschechten Waschzwang. Deluxe waren die Wasserspalter ja schon aber mein innerer Udo wusste ja: „Wenke, wir wohnen in einer Pension mit Mega-Bett und Giga-Dusche. Das toppt auch nicht AXE. Und jetzt ist gut.“

Musikalisch gesehen habe ich an den drei Tagen ehrlich gesagt nicht die Party meines Lebens gefeiert. Einzig und allein Hercules and Love Affair wurde wenkelike zelebriert. Meine Götter in cool. Vor drei Jahren beim Melt verpasst und jetzt endlich vors Visier bekommen. Alleine für diesen 90 Minütigen Abgeh-Auftritt hat sich der Trip nach Scheeßel gelohnt. Lykke Li haben wir dummerweise verpasst und bei William Fritzsimmons habe ich meinen persönlichen Gähnrekord pro Minute gebrochen. Sorry Fritz, aber irgendwie war das ein genuscheltes Medley von ein und demselben Song. Am dritten Tag ging dann auch gleich noch mal die Welt unter. Die fiese Regen-Sturm Kombi peitschte uns tiefe Narben unter die Glubscher und ließ uns viel zu lange im tristen Wichtigtuer-Bereich hocken. Aber wir haben es geschafft, unser Blut bestand endlich zu 133% aus Becks Lime und unsere Augen waren auf Mondgröße geschwollen. Hurricane, du dreckige Sau. Wenn du es schaffst Michael Jackson nächstes Jahr als Headliner zu bringen, komme ich wieder. Versprochen.


photos: yeahsara

6 Kommentare

  1. caramel sagt

    hättest du mich getroffen, dann hättest du die party deines lebens gefeiert!

  2. lars sagt

    Ihr hattet gutes Wetter, sauerei! Southside ist mal wieder im Matsch untergegangen :/

  3. „Leute, wer am ersten Tag schon duscht, hat entweder zu wenig Selbstbewusstsein eingepackt oder steht einfach nur unter einem waschechten Waschzwang“

    -sagt der, der in „einer Pension mit Mega-Bett und Giga-Dusche“ gewohnt hat 😀

    (nicht böse nehmen, jedem das seine 😉 )

  4. Pingback: i-ref auf dem Hurricane Festival 2011

  5. Pingback: WENKEWHO » Hurricane The Movie

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