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Leben


foto: TheApache

Gestern hätte ich noch über Verzweiflung, Frustration und fehlende Schaffenskraft schreiben können und wollen. Heute aber nicht mehr. Heute fand ich etwas wieder. Wahrscheinlich habe ich mein eigentliches Talent vergraben um der realistischen Möglichkeit scheitern zu können nicht ins Auge blicken zu müssen. Vielleicht habe ich nur unverhältnismäßig lange verdrängt, was eigentlich so offentsichtlich war. Spät genug ist es sowieso nie. Doch eine Art von Traurigkeit gepaart mit beängstigender Erlösung bleibt allemal.

Es gab wahrscheinlich viele Faktoren, die mich subtil blockten und vergessen ließen, was eigentlich völlig klar war. Im Nachhinein versteht und registriert man diese immer leichter. Doch warum so plötzlich? Warum hat es so lange gedauert? Irgendwie schockierend, in einer schon fast befremdlichen Art und Weise lächerlich. Aufeinmal platzt irgendetwas in Dir in tausend Teile. In tausend Möglichkeiten. Am Ende noch nur in Eine. Vielleicht war man blind. Vielleicht auch nur taub oder ängstlich oder zu distanziert gegenüber sich selbst. Sich selbst zu finden ist das Schwerste, weil man gewisse Dinge zuerst tun muss, um begreifen zu können. Am Ende weiß man es nur weil man es fühlt. Mehr Ich geht nicht.

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